1. Tag – Erste Bodenarbeit mit Henry

1. Tag

Wo fange ich an? Es wundert mich gar nicht mehr, wieso Henry so einen Ärger von seiner Mama Jessi bekommen hat. Er ist ein liebenswerter, aber distanzloser Büffel. Er ignoriert einfach jedes Signal.

Alles ist hübsch, so lange ich tue, was ihm gefällt. Wenn er etwas nicht versteht friert er entweder ein und bewegt sich nicht mehr oder schiebt sich langsam aber sicher in meinen Tanzbereich.

Also worin bestand unsere erste Aufgabe? Zunächst einmal darf ich die Geduld nicht verlieren. Als nächstes sollte Henry verstehen, dass er in meinen Tanzbereich nicht ungefragt eindringen darf. Nach einigen Anläufen und ganz deutlichen Hinweisen meinerseits hat er das auch verstanden, aber von feinen Signalen sind wir noch unendlich weit entfernt.

Im zweiten Schritt musste er verstehen, wann er mir folgen und wann er anhalten soll. Also die Körpersprache zwischen Anhalten und Folgen verstehen. Schwierig! Vielleicht hat er eine Ahnung, was ich meine, aber sicher bin ich mir nicht.

Fazit: Wir wollen mal nicht den Kopf in den Sand stecken. Er braucht vielleicht einfach mehr Zeit und wir warten geduldig ab, wie er sich in einer Woche verhält.

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